Projekt 2030: Einmal um die Welt - zu Fuß
Was ist Projekt 2030?
Projekt 2030 ist mein Langzeitziel als Ultraläufer: eine komplette Erdumrundung zu Fuß bis zum 31. Dezember 2030. Die Basis ist jeder per GPS aufgezeichnete Kilometer aus Laufen, Wandern und Gehen seit dem 18. Juli 2017 - dem Tag, an dem meine lückenlose Aufzeichnung beginnt. Dazu kommen die Alltagsschritte vom Schrittzähler der Uhr: Die Schritte der GPS-Aktivitäten werden dabei herausgerechnet, nur der echte Zusatz zählt - konservativ mit 0,75 m Schrittlänge umgerechnet. Keine gekauften Kilometer, keine Doppelzählung, kein Rad: nur Füße.
Wie ist der aktuelle Stand?
| Disziplin | Kilometer |
|---|---|
| Laufen | 14.412 |
| Wandern | 1.290 |
| Gehen | 192 |
| Alltagsschritte (GPS-bereinigt, 10,1 Mio. Schritte) | 7.585 |
| Gesamt zu Fuß | 23.479 |
| Ziel (Erdumfang) | 40.075 |
| Es fehlen | 16.596 |
Das sind 1.596 Aktivitäten und über 26 Millionen gezählte Schritte in 9 Jahren, dokumentiert über Garmin- und Suunto-Sportuhren. Der Live-Zwischenstand steht als Balken auf traillion.at und aktualisiert sich stündlich.
Wie sieht der Fahrplan bis 2030 aus?
| Etappe | Ziel-km | Kumuliert | Stand |
|---|---|---|---|
| Rest 2026 (inkl. WRU 130K) | +1.600 | 25.079 | 63 % |
| 2027 | +3.750 | 28.829 | 72 % |
| 2028 | +3.750 | 32.579 | 81 % |
| 2029 | +3.750 | 36.329 | 91 % |
| 2030 | +3.746 | 40.075 | 100 % |
Wie realistisch sind 72 Kilometer pro Woche?
Ehrliche Ansage: Mein bisher stärkstes Jahr war 2022 mit 3.525 km zu Fuß inklusive Alltag. Projekt 2030 verlangt ab 2027 rund 3.750 km pro Jahr - mehr als mein bestes Jahr, vier Jahre in Serie. Als Durchschnitt inklusive aller Erholungswochen, Infekte und Leerlauf-Tage ist das kein Trainingsplan, sondern eine Lebensentscheidung.
Warum ich es trotzdem ansage: Meine Basis als Ultraläufer liegt bei 130 bis 140 Wochenkilometern im Aufbau, dazu kommen Wanderungen und Alltagsstrecken. Der nächste Meilenstein ist der Wien Rundumadum Ultra am 7. November 2026: 130 km rund um Wien, Ziel Gold unter 15 Stunden. Jede Trainingswoche dorthin zahlt direkt auf Projekt 2030 ein.
Was zählt - und was nicht?
| Zählt | Zählt nicht |
|---|---|
| Laufen (Straße, Trail, Wettkampf) | Radfahren (eigener Counter: Österreich-Querungen) |
| Wandern und Power-Hike | Indoor-Einheiten ohne echte Strecke |
| Gehen mit GPS-Aufzeichnung | Alles ohne Aufzeichnung - was nicht gemessen ist, existiert nicht |
| Alltagsschritte vom Schrittzähler - GPS-Aktivitäten herausgerechnet, konservativ 0,75 m/Schritt | Schritte während GPS-Aktivitäten (stecken schon in der Basis - keine Doppelzählung) |
Häufige Fragen
Warum genau 40.075 Kilometer?
40.075 km ist der Umfang der Erde am Äquator (WGS84: 40.075,017 km). Wer diese Distanz zurücklegt, ist rechnerisch einmal um die Welt gelaufen.
Was zählt für Projekt 2030 und was nicht?
Die Basis sind alle per GPS aufgezeichneten Kilometer zu Fuß seit dem 18. Juli 2017: Laufen, Wandern und Gehen. Dazu kommen die Alltagsschritte der Uhr, wobei die Schritte der GPS-Aktivitäten herausgerechnet werden (keine Doppelzählung) und der Rest konservativ mit 0,75 m Schrittlänge in Kilometer umgerechnet wird. Nicht gezählt werden Radfahren (eigener Österreich-Counter), Indoor-Einheiten ohne echte Strecke und alles ohne Aufzeichnung.
Wo ist der aktuelle Stand von Projekt 2030 zu sehen?
Der Fortschrittsbalken im Kopfbereich von traillion.at zeigt den Stand live und aktualisiert sich stündlich aus den Trainingsdaten der Sportuhr.
Was passiert bei Verletzung oder Krankheit?
Die Regeln bleiben, der Zeitplan trägt das Risiko: 72 km pro Woche sind ein Durchschnitt inklusive aller Pausen. Längere Ausfälle machen 2030 eng - dann wird härter priorisiert, nicht getrickst.